Aktuelle Meldungen aus Bitburg 13.11.15

Achim Levi Survival Experte Israel 411Aller Ehren wert: Dr. Peter Neu erhält Ehrenplakette „maximi honoris causa“ der Stadt Bitburg

Dr. Peter Neu ist Träger der Ehrenplakette „maximi honoris causa“. In Würdigung seines langjährigen und herausragenden Wirkens zum Wohle seiner Heimatstadt überreichte Bürgermeister Joachim Kandels Plakette und Urkunde an den rührigen Historiker und Stadtarchivar. Nach der Ehrenbürgerschaft ist die Ehrenplakette die höchste Auszeichnung, die die Stadt Bitburg zu vergeben hat.

Seit mehr als fünfzig Jahren widmet sich der frühere Bitburger Realschulleiter Dr. Peter Neu der Geschichte seiner Heimat, der Eifel. Unter seiner Federführung sind zur Bitburger Stadtgeschichte zahlreiche Schriften und Bücher entstanden, darunter allein drei Stadtchroniken und eine Chronik zur 700-jährigen Geschichte der Stiftung Bürgerhospital, sowie Ausstellungen durchgeführt worden. Zudem ist es ihm mit seinen Forschungen im In- und Ausland gelungen, eine große Zahl an Abschriften oder Kopien von Schriftstücken über Bitburg, die in den Archiven europäischer Hauptstädte lagern, z.B. Berlin, Brüssel, Luxemburg oder sogar Madrid, zu beschaffen, zu übersetzen und so für die Stadt Bitburg nutzbar zu machen.

Im Frühjahr diesen Jahres organisierte Dr. Neu die historische Ausstellung zum 1300-jährigen Jubiläum Bitburgs, und am 9. Juni 2015 hielt er in der voll besetzten Bitburger Stadthalle zusammen mit dem luxemburgischen Historiker Dr. Henry Trauffler einen viel beachteten Vortrag zum 200. Jahrestag der Abschlusserklärung des Wiener Kongresses.
Zudem ist Herr Dr. Neu im Nebenberuf seit 1995 als Stadtarchivar im Rathaus tätig.
Aufgrund seiner großartigen Verdienste hat der Stadtrat in seiner Sitzung vom 23. Juli 2015 ein-stimmig beschlossen, ihm die Ehrenplakette „maximi honoris causa“ der Stadt Bitburg zu verleihen.

In seiner Ansprache lobte Bürgermeister Joachim Kandels die vielseitigen Tätigkeiten von Dr. Neu und dankte ihm für sein unerschöpfliches Engagement. All das zusammen mache aus Herrn Dr. Neu einen würdigen Träger der Ehrenplakette, die seit 1967 erst zum siebten Mal an einen verdienten Bürger vergeben wurde.

In seiner charmanten, bescheidenen Art dankte Dr. Neu allen, die ihn immer unterstützt hätten und ihm zur Seite standen. Und ob des vielen Lobes meinte er in guter, genügsamer Eifeler Manier: „Net geknoatert ass genoch geluavt!“

Zur ehrenvollen Auszeichnung im Rahmen einer würdigen Feierstunde im Rathaus gratulierten zahlreiche Verwandte, Freunde, Weggefährten, darunter auch ehemalige Lehrerkollegen und Bitburger Schüler, Kolleginnen und Kollegen von der Stadtverwaltung sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Landrat Dr. Joachim Streit sowie die beiden Landtagsabgeordneten Michael Billen und Nico Steinbach.

Umgestaltung der Bitburger Fußgängerzone – Bürgerbefragung läuft noch bis zum 26. November

Die von der Stadtverwaltung organisierte Bürgerbefragung im Vorfeld der Neugestaltung der Bitburger Fußgängerzone ist sehr gut angelaufen. Zahlreiche Bitburger und auch Gäste von auswärts haben sich bereits beteiligt und ihren ausgefüllten Fragebogen in die Umfragebox am Spittel oder im Rathaus eingeworfen bzw. virtuell an die Poststelle der Stadtverwaltung gesendet.

Bitburgs Innenstadt wird ihr Gesicht verändern. Der erste Teil, der Bau des neuen Platzes „Am Spittel“ mit seinem Umfeld, ist bereits abgeschlossen. Nun folgen weitere Bauabschnitte in der Fußgängerzone und ihren Nebenbereichen. Die Optik soll dabei den Form- und Farbelementen „Am Spittel“ ähneln. Die Stadt Bitburg ist daran interessiert, Bürger und Besucher in das Projekt „Ausbau des Innenstadtbereiches“ mit einzubeziehen, um ein attraktives Umfeld für Bürger und Gäste in der Stadt Bitburg zu schaffen.

Verfahren: Nach Ausschreibung und Submission im April 2016 soll mit den Baumaßnahmen des II. Abschnitts gestartet werden. Dieser Abschnitt schließt an der Hauptstraße /Platz „Am Spittel“ an und endet mit dem Kreuzungsbereich am Modehaus Messerich. Ebenfalls ausgebaut werden die Schliezgasse und die Josef-Niederprüm-Straße.

Bürgerbefragung: Bis zum 26. November 2016 haben Bürger und Gäste der Stadt Gelegenheit, ihre Meinung zu den geplanten Ausbaudetails mitzuteilen und auch eigene Anregungen sowie neue Ideen mit einzubringen.

Für die Teilnahme an der Bürgerbefragung hat die Stadt ein Faltblatt bzw. einen Flyer herausgegeben, der die wichtigsten Informationen und auch den Fragebogen selbst enthält. Die Faltblätter sind erhältlich im Rathaus oder beim Bitburger Einzelhandel in der Fußgängerzone. Zur Teilnahme kann also jeder einen Fragebogen ausfüllen und bis spätestens zum 26.11.2015 in die Umfragebox „Am Spittel“ einwerfen oder im Rathaus abgeben.

Es gibt sogar etwas zu gewinnen: Unter allen Einsendern werden Einkaufsgutscheine des Bitburger Einzelhandels verlost.
Sehr stark genutzt wird auch die Möglichkeit, den Online-Fragebogen unter http://www.bitburg-macht-zukunft.de auszufüllen.

Das Ergebnis der Befragung sowie die Vorplanung werden im Rahmen einer Bürgerversammlung am Dienstag, dem 8.12.2015, um 19:00 Uhr in der Bitburger Stadthalle vorgestellt.

Auch während der Bürgerversammlung erhalten alle Interessierten erneut Gelegenheit, Anregungen zur Planung einzubringen sowie Fragen zu stellen.

Würdige Gedenkfeier auf dem jüdischen Friedhof in Bitburg

Auch in diesem Jahr hatte die Stadtverwaltung eine Veranstaltung zum Gedenken an die Reichspogromnacht vom 09. auf den 10. November 1938 und an die jüdische Gemeinde Bitburgs organisiert. Viele Bitburger Bürger und zahlreiche Schüler nahmen daran teil. Die ergreifenden Beiträge des Oberkantors der jüdischen Gemeinde in Luxemburg, Michel Heymann, des ebenfalls in Luxemburg lebenden Henri Juda sowie der beteiligten Schüler sorgten dafür, dass alle Teilnehmer an der würdigen Feier sehr nachdenklich ihren Heimweg antraten.

Einen würdigen Rahmen verliehen der Veranstaltung der Oberkantor der jüdischen Gemeinde in Luxemburg, Michel Heymann, sowie der ebenfalls in Luxemburg lebende Henri Juda, dessen Eltern einst in Bitburg ein Bekleidungshaus hatten.

Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule St. Matthias hatten sich mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Bitburg befasst und trugen die Schicksale der letzten 10 in Bitburg lebenden Juden vor.

Schülerinnen und Schüler der Theobald-Simon-Schule Bitburg boten gemeinsam mit ihren Lehrern einen bewegenden Beitrag zum Thema „Gesicht zeigen – nicht wegschauen“ dar, der auch einen Bogen zum wieder aufkeimendem Rechtsextremismus in Bezug auf die Flüchtlingswelle spannte. Anschließend sprach Henri Juda den Schülern seinen Dank für ihre Arbeit aus und erzählte den Anwesenden vom Schicksal seiner Familie.

Auch der Gesang und das Totengebet von Oberkantor Michel Heymann berührten die Anwesenden sehr. Herr Heymann beteiligt sich bereits einigen Jahren aktiv an der Gedenkfeier in Bitburg.

Den Kranz der Stadt Bitburg legten Bürgermeister Joachim Kandels und Henri Juda gemeinsam nieder. Dann legten alle Besucher der Veranstaltung nach jüdischem Brauch einen Stein auf den Grabtafeln nieder, der als Symbol dafür dient, dass die Verstorbenen nicht vergessen sind.

Die musikalische Umrahmung übernahm wiederum das Bläserensemble der Kooperativen Gesamtschule St. Matthias, Bitburg, unter der Leitung von Niko Urmes.

Seit vielen Jahren ehrt die Stadt Bitburg mit der Kranzniederlegung ihre ehemaligen jüdischen Mitbürger, deren Gemeinde von den Nationalsozialisten ausgelöscht wurde.
Aus diesem Grund soll die Gedenkfeier auch ein wichtiger Beitrag zum Geschichtsunterricht der vielen Kinder sein, die alljährlich mit ihrem Lehrpersonal teilnehmen.

Ausstellung „Jüdisches Leben in Bitburg“
Im Zusammenhang mit der Gedenkfeier wurde auch auf die Ausstellung „Jüdisches Leben in Bitburg“ im ehemaligen Bekleidungshaus Juda hingewiesen, die am 9. November 2015 eröffnet wurde. Den Leerstand des ehemaligen Bekleidungshauses Juda nutzt der Arbeitskreis Gedenken, um den Bitburgern einige Eindrücke des jüdischen Lebens in Bitburg zu vermitteln. In vier der sechs Schaufenster werden Fotos gezeigt. Darüber hinaus ist ein Fenster für das jüdische Leben in Irrel und Bollendorf reserviert. Ein weiteres Fenster stellt Impressionen über das ehemalige Bekleidungshaus dar. Die Ausstellung wird noch einige Zeit zu sehen sein, so dass es sich lohnt, in den kommenden Wochen dort einmal vorbeizuschauen.

Bitburger Senioren stimmen sich auf Weihnachten ein
– Adventsfeier am 08. Dezember –

Der traditionelle Seniorennachmittag der Stadt Bitburg und der Stiftung Bürgerhospital in der Adventszeit findet in diesem Jahr am
Dienstag, 08. Dezember 2015, von 15:00 bis 17:00 Uhr,
im Hotel Eifelbräu,
statt.

Zu der stimmungsvollen Feier sind alle Bürgerinnen und Bürger, die über 65 Jahre alt sind und im Kernbereich der Stadt Bitburg wohnen, herzlich eingeladen.

Bei der beliebten Veranstaltung werden den Gästen natürlich wieder Kaffee und Kuchen gereicht. Im Rahmenprogramm begrüßt Bürgermeister Joachim Kandels die Gäste und es gibt Besinnliches und weihnachtliche Musik. In den vergangenen Jahren kamen stets mehrere Hundert Senioren zu dieser Feier, um andere Menschen zu treffen und sich in festlicher Atmosphäre auf die Adventszeit und die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage einzustimmen.

Seniorentag in Masholder
Der Ortsbeirat Masholder lädt Sie mit Ihrem Partner/in herzlich zum diesjährigen Seniorentag am
Mittwoch, 25.11.2015, um 14.30 Uhr
in das Dorfgemeinschaftshaus Masholder ein.

Wir beginnen mit einer kurzen Andacht, um den Nachmittag unter Gottes Segen zu stellen. Anschließend haben Sie genügend Zeit, um sich bei Kaffee und Kuchen im Gespräch auszutauschen, alte Erinnerungen aufzufrischen oder auch Neuigkeiten zu erfahren.
Bei einem guten Gläschen Wein oder einem leckeren Bier können Sie dann mit Freude eine weihnachtliche Überraschung erwarten und sich auf eine adventliche Stimmung einlassen.

Als kleiner Höhepunkt singt um 17.00 Uhr der Damenchor der Bitburger Brauerei, die Bit-Chorifeen, festliche Advents- und Weihnachtslieder. Natürlich werden auch gemeinsam Lieder gesungen!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und gemeinsame schöne Stunden.
Im Namen des Ortsbeirats:
Ihr Ortsvorsteher
Thomas Kröffges

Wer teilnehmen möchte, meldet sich bitte unter der Telefonnummer 06561-683468 (Thomas Kröffges) oder 06561-12364 (Alfons Kewes) an. Wenn keiner abnimmt, bitte jeweils auf den Anrufbeantworter sprechen.

Kneipen-Test in Mötsch
Mit dem Zukunfts-Check Dorf gehen die Mötscher derzeit in verschiedenen Arbeitskreisen und Workshops vielen Fragen auf den Grund. Unter anderem auch diesen: Kann in Mötsch eine Kneipe funktionieren? Wenn ja wo? Und mit welchem Konzept? Der Ortsbeirat und die Dorf-Check-Verantwortlichen wollen diese Fragen im Rahmen eines Live-Tests am
Samstag, 28. November 2015,
von den Mötschern beantworten lassen. In einer improvisierten Dorfkneipe wollen sie bei rockiger Musik, frisch Gezapftem, kleinen Snacks und angenehmer Atmosphäre die Akzeptanz und das Interesse der Bevölkerung testen. Stattfinden wird dies im Jugendheim – dem potenziellen Standort der künftigen Mötscher Dorfkneipe. Jeder Besucher erhält einen kurzen Fragebogen. Die Ergebnisse und die Resümees des Abends sollen den Verantwortlichen bei der weiteren Planung helfen.
Heiko Jakobs
Ortsvorsteher Bitburg-Mötsch

Wasserzählerablesung für den Bereich der Stadt und der Stadtteile Bitburg

Sehr geehrte Kunden,
die diesjährige Wasserzählerablesung für die Jahresabrechnung 2015 beginnt ab dem
01. Dezember 2015.

Sollten Sie Fragen haben, so können diese durch die jeweiligen Ableser vor Ort bzw. durch den zuständigen Sachbearbeiter bei den Stadtwerken, Telefon: 06561/9508-41, abgeklärt werden.

Bitte geben Sie unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, den Zähler abzulesen. Falls der Ableser Sie nicht antrifft wird er eine Selbstablesekarte hinterlassen.

Wir bitten Sie dann, den Zählerstand selbst festzustellen und uns den Stand bis spätestens
04. Januar 2016
mitzuteilen.

Als zusätzlichen Service können Sie uns den Stand auch online oder telefonisch zukommen lassen. Das entsprechende Formular finden Sie auf der Internetseite der Stadtwerke
http://www.stadtwerke-bitburg.de.

Später eingehende Meldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Der jeweilige Wasserverbrauch wird dann geschätzt.

Wir danken Ihnen bereits jetzt für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit.

Ihre Stadtwerke Bitburg

Ehrenamtliche Integrationsbeauftragte der Stadt Bitburg und der Verbandsgemeinde Bitburger Land

Monika Fink ist die ehrenamtliche Integrationsbeauftragte der Stadt Bitburg und der Verbandsgemeinde Bitburger Land.

Für Gespräche, Anregungen und Rückfragen bietet sie folgende Sprechzeiten an:
Jeden Mittwoch, 14.00 – 16.00 Uhr,
DRK-Mehrgenerationenhaus „Limbourgs Garten“,
Erdorfer Straße 9
54634 Bitburg

im Internet-Café der Einrichtung. Kontakt: integration@bitburg.de

Energietipp: Ein niedriger U-Wert reicht nicht aus
Wer sich schon einmal mit den Themen Hausneubau oder Altbausanierung beschäftigt hat, weiß wahrscheinlich, dass der so genannte U-Wert (Wärmedurchgangswert) eine Aussage darüber macht, wie viel Energie durch ein Bauteil wie eine Außenwand, ein Dach oder ein Fenster nach außen verloren geht. Je kleiner dieser U-Wert ist, umso weniger Wärme dringt durch die Fläche nach draußen. Deshalb werben viele Anbieter von Bau- und Dämmstoffen, aber auch Fertighaus-hersteller mit niedrigen U-Werten für ihre Produkte. Neben diesem U-Wert spielen aber noch ande-re Faktoren wie eine kompakte Bauweise, eine luftdichte Ausführung der gesamten Gebäudehülle und der richtige Einbau von Dämmstoffen oder Fenstern eine wichtige Rolle bei der Energiebilanz eines Hauses. Darum sind eine sinnvolle Planung und eine genaue Ausführung sowohl beim Neu-bau als auch bei der Altbaurenovierung sehr wichtig, um die durch niedrige U-Werte geweckten Erwartungen an die Energieeinsparung nicht zu enttäuschen.
Alle Details, die für eine effektive Energieeinsparung im Haus wichtig sind, erläutern gerne die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Gespräch. Damit die Beratungen ungestört und ohne lange Wartezeit erfolgen können, ist eine telefonische Termin-vereinbarung erforderlich.

Der Energieberater hat am Donnerstag, den 03.12.15 von 13.30 – 18.00 Uhr Sprechstunde im Rathaus in Bitburg, Rathausplatz. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter: 06561-6001-321.

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)
montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

Über עיתונאי מומחה אחים הרב לוי הישרדות

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