Aktuelle Meldungen aus Bitburg 25.03.2016

indexRappelvolle Kreisstadt zum Beda-Markt 2016

– Sehr positive Resonanz eines rundum gelungenen Wochenendes

Der Beda-Markt 2016 vom 18. bis 20. März konnte gegenüber dem Jahr 2015 noch einmal eine Schippe drauflegen: Die Bitburger Leistungsschau von Handel, Handwerk, Gewerbe und Land-wirtschaft sorgte für einen wahren Menschenstrom, der sich das ganze Wochenende durch die Stadt bewegte. Insbesondere der Beda-Markt-Sonntag übertraf alle Erwartungen.

Ein überaus zufriedener Bürgermeister Joachim Kandels freute sich: „Der Beda-Markt hat auch in diesem Jahr wieder Tausende von Besuchern nach Bitburg gezogen. Volle Ausstellungshallen und Zelte, dichtes Gedränge in der Fußgängerzone und Trierer Straße sowie den Geschäften, Begegnungen und zufriedene Aussteller – so können wir auch mit der 37. Auflage des Beda-Marktes sehr zufrieden sein. Als Vater dreier Kinder kann ich zusätzlich sagen, dass das Angebot für Kinder und Familien sehr vielseitig und erlebnisreich ist. Erfreulich ist, dass neben den bewährten Besuchermagneten, also des Handwerkerzeltes, des Automobilsalons und der landwirtschaftlichen Ausstellung auch die Gesundheitsmesse in der Stadthalle nun voll etabliert ist. Trotz kühlerer Temperaturen und der begonnenen Osterferien war auch der diesjährige Beda-Markt wieder ein voller Erfolg.“

Bereits am Freitagmorgen herrschte gute Stimmung, als zahlreiche Gäste zur Eröffnung des Beda-Marktes 2016 in den Autosalon auf dem Bedaplatz gekommen waren. Auch in diesem Jahr gab es eine Diskussionsrunde, die von TV-Redakteurin Dagmar Schommer moderiert wurde. Mit dabei waren Wochenspiegel-Verlagsleiterin Evelin Maus, Gewerbevereins-Vorsitzender Edgar Bujara, KSK-Vorstand Rainer Nickels, Landrat Dr. Joachim Streit und Bürgermeister Joachim Kandels. Eines der herausragenden Themen war natürlich auch die Bewerbung Bitburgs um die Landesgartenschau 2022. Alle Beteiligten freuten sich über die große Unterstützung, die das Vorhaben bei den Menschen im gesamten Eifelkreis findet.

Am Samstag herrschte guter Betrieb in der Stadt, doch den Höhepunkt gab es traditionell wieder am Sonntag.

Wo man auch hinschaute, flanierten Menschen und Menschen. Die Handwerkerzelte auf dem Festplatz, die Auktionshalle, die Schalterhalle der Kreissparkasse, der Bedaplatz, das Haus Beda, die Fußgängerzone und die Trierer Straße waren die Hauptziele der Besuchermassen. Und die Saarstraße und das Gewerbegebiet Merlick erlebten ebenfalls einen großen Ansturm. Auch die Gesundheitsmesse in der Stadthalle und der Kunsthandwerkermarkt im Haus der Jugend fanden regen Zuspruch und haben sich mittlerweile etabliert. Und einen Einstand nach Maß mit unerwartet vielen Besuchern erlebten auch die vielen Essensstände des erstmaligen Street-Food-Festivals auf dem Gelände der Firma Gangolf in der Saarstraße.

Der Beda-Markt 2016 gehört wieder zu den absoluten Veranstaltungs-Höhepunkten im Bitburger Jahreskalender.

Polizei und Feuerwehr sorgten für reibungslosen Ablauf

Gut im Griff hatten Polizei, Feuerwehr und alle anderen Hilfskräfte wiederum das hohe Verkehrsaufkommen in und um Bitburg. Bis auf wenige Einzelfälle zeigte sich das Gros der Verkehrsteilnehmer sehr diszipliniert.

Auch der Bus-Pendel-Verkehr wurde wieder sehr stark genutzt und klappte bestens.

Die Stadt Bitburg dankt in diesem Jahr wieder ausdrücklich allen Einsatzkräften, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Sie verdienen große Anerkennung und haben einen entscheidenden Anteil zum Gelingen des Marktes beigetragen.

Auf ein Wort

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Bewerbungsschluss für die Einreichung der Bewerbungsunterlagen für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 endet am 31. März 2016. In einer gemeinsamen Sitzung des Kreistages des Eifelkreises Bitburg-Prüm und des Stadtrates der Stadt Bitburg am 16. März 2016 wurde die Bewerbung mit einstimmigen Beschlüssen bei jeweils einer Stimmenthaltung beschlossen.

Die vergangenen sechs Monate haben wir gemeinsam hart daran gearbeitet, alle Enden zusammenzukriegen. Daher sage ich zunächst allen Beteiligten, dem Büro RMP aus Bonn mit Herrn Lenzen und Herrn Scheele sowie den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und der Kreisverwaltung ein herzliches Dankeschön. Ich bedanke mich aber auch bei den Bürgerinnen und Bürgern für das große öffentliche Interesse bei der Entwicklung dieser Machbarkeitsstudie. Nicht zu vergessen ist die positive Begleitung des Projektes in den Medien und die unglaubliche Begeisterung und Teilnahme an der Veranstaltung „Ein Lied für Bitburg“ mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem gesamten Eifelkreis am 13. März 2016 auf dem Spittel. Ich bin mir sicher dass dieser große Zuspruch unsere Bewerbung nach Mainz tragen wird als deutliches Signal und der Botschaft: Wir wollen die Landesgartenschau!

Selten wie nie habe ich eine so große Geschlossenheit wahrgenommen – sowohl in den Sitzungen der Ausschüsse und des Stadtrates als auch bei den Bürgerveranstaltungen oder in den vielen Gesprächen mit Bürgern. Alle sehen die Chancen, die sich für unsere Stadtentwicklung ergeben, als sehr groß und einmalig an.

Ein ausdrücklicher Dank gilt auch dem Landrat Dr. Joachim Streit für die sehr konstruktive und zielführende Zusammenarbeit, gerade auch im Hinblick auf die Verhandlungen mit dem Bund, ebenso unseren Abgeordneten für ihren persönlichen Einsatz und ihre Unterstützung.

Die Landesgartenschau in Bitburg kann der Motor für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt sein und wäre gleichzeitig ein herausragendes und nachhaltiges Ereignis auch für die gesamte Eifel-Region. Neben der Konversion können wir hier eine Nachnutzung durch einen Mix aus Wohnen, Gewerbe, Sport und Naherholung erzielen. Dies hat auch positive Auswirkungen für den Tourismus, den Einzelhandel und die Wirtschaft für Bitburg sowie für die gesamte Region. Eifeler Baukultur, die Aufwertung der Regionalmarke, neue Konzepte für die Mobilität und flankierende Maßnahmen zur Förderung des Tourismus werden sich positiv auf die Stadt Bitburg, die Verbandsgemeinde Bitburger Land und den Eifelkreis Bitburg-Prüm auswirken.

Alle Mandatsträger waren sich der Tragweite bewusst, die gerade auch im Hinblick auf die Finanzierung mit einem solchen Beschluss und dem erwünschten Zuschlag für die Ausrichtung verbunden ist. Die Konversion des Geländes kommt auf uns zu, mit oder ohne eine Landesgartenschau. Eine Entwicklung einer so großen Fläche ist nicht zum Nulltarif zu haben. Es wird die kommunalen Haushalte auf Jahre belasten. Das Geld, das wir hier mit der erhofften großzügigen Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz und gemeinsam im Zweckverband mit Stadt Bitburg und Eifelkreis Bitburg-Prüm investieren wollen, ist gut angelegt. Eine Investition in die Zukunft unserer Stadt und der Region.

Ende April werden sich die Mitglieder der Bewertungskommission vor Ort unser Konzept präsentieren lassen. Eine Entscheidung darüber, welche Stadt 2022 die Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz ausrichten darf, soll bis Ende Juni 2016 fallen.

Die nächsten Wochen werden also weiterhin spannend. Im Namen des Stadtrates bedanke ich mich bei Ihnen nochmals für Ihre großartige Unterstützung.

Ihr Joachim Kandels

Große Einigkeit: Stadtrat und Kreistag schnüren einstimmig das Paket zur LGS-Bewerbung

– Unterstützung für Bitburg aus dem gesamten Eifelkreis

Um Bitburgs Bewerbung für die Landesgartenschau 2022 auf den Weg zu bringen, trafen sich der Stadtrat und der Kreistag des Eifelkreises zu einer gemeinsamen Sitzung im großen Saal der Kreisverwaltung. Beide Gremien beschlossen einstimmig bei jeweils einer Enthaltung, einen gemeinsamen Zweckverband für die Vorbereitung und Durchführung der Landesgartenschau (LGS) zu gründen, der gleichzeitig die Konversion des Housing-Geländes umsetzen soll. Ebenso stimmten die Gremien dem vorliegenden Konzept für LGS und Konversion auf dem Gelände zu. Und auch die Absichtserklärung (Letter of Intent) für den Verkauf der Liegenschaft durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben an den Zweckverband wurde einstimmig gebilligt.

Es war eine historische Veranstaltung in Bitburg. Erstmals trafen sich der Stadtrat der Stadt Bitburg und der Kreistag des Eifelkreises Bitburg-Prüm zu einer gemeinsamen Sitzung im Landratsamt. Nachdem beide Gremien im Vorfeld beschlossen hatten, dass Stadt und Kreis für eine Bewerbung Bitburgs um die Landesgartenschau 2022 kooperieren wollen, ging es nun darum, die formellen Voraussetzungen für die Bewerbung zu schaffen und das Gesamtpaket auf den Weg zu bringen.

Seit der Eröffnung des Bewerbungsverfahrens durch das Land im Oktober 2015 ist bereits sehr viel Vorarbeit geleistet und auch die Bevölkerung mit einbezogen worden.

Schon im gleichen Monat vergab der Stadtrat einen Planungsauftrag an ein erfahrenes Landschaftsarchitekturbüro aus Bonn. Es folgten Expertengespräche mit Vertreter/innen aus den Nachbargemeinden bzw. aus der Region sowie aus den Bereichen Umwelt/Natur/Planung sowie Wirtschaft und Tourismus. Eine Internetseite http://www.bitburg-macht-zukunft.de ging online, später auch ein entsprechender Facebook-Auftritt. Eine erste Info-Aktion in der Öffentlichkeit gab es zum Weihnachtsmarkt-Auftakt im Dezember 2015.

Nachdem die zuständigen Gremien bei Stadt und Kreis die erste konzeptionelle Grundlage für das LGS-Bewerbungsverfahren gebilligt hatten, führte die Stadtverwaltung eine sehr gut besuchte Bürgerwerkstatt im Haus der Jugend durch. Hier brachten auch die Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge ein, die soweit wie möglich in das Konzept mit einflossen.

Im Januar legte die Verwaltung dann ein städtebauliches Konzept für das Housing-Gelände vor, das sowohl vom Stadtrat als auch vom beteiligten Ortsbeirat Mötsch, auf dessen Gebiet die Housing liegt, gebilligt wurde. Anschließend stimmten der städtische Ausschuss für Bau, Wirtschaft und Verkehr sowie der Kreisentwicklungsausschuss für die Konzepte Landesgartenschau und Konversion Housing sowie für die Gründung eines Zweckverbandes zwischen Stadt und Eifelkreis.

Unmittelbar danach erfolgte eine weitere Beteiligung und die Information der Bürgerinnen und Bürger.

Zwischenzeitlich wurde noch die Aktion „Ein Lied für Bitburg“ organisiert, die am Wahlsonntag rund 40 Chöre und 30 Musikvereine sowie viele Interessierte aus dem gesamten Kreisgebiet auf den Spittel nach Bitburg lockte. Über 2.000 Menschen sangen gemeinsam „Wir woll’n die Gartenschau!“

Nach den Vorberatungen in den einzelnen Fraktionen trafen sich schließlich Kreistag und Stadtrat zur gemeinsamen Sitzung am 16. März 2016 im Kreishaus. Beide Gremien beschlossen einstimmig, einen Zweckverband zwischen dem Eifelkreis Bitburg-Prüm und der Stadt Bitburg für die Vorbereitung und Durchführung der Landesgartenschau 2022 sowie für die Umsetzung des Konversionsprojektes Bitburg Housing zu gründen. Gleichzeitig erfolgte die Zustimmung zu den vorgestellten Konzepten für die Landesgartenschau und die Konversion des Geländes der Bitburg Housing sowie zu den dargestellten Eckpunkten der Investitions- und Finanzplanung. Und schließlich folgte durch die Mandatsträger auch die einstimmige Zustimmung zu der Absichtserklärung (Letter of Intent), die Stadt und Kreis als Zweckverband und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) miteinander abschließen müssen, um für den Fall des Zuschlages für Bitburg als Austragungsort der LGS 2022 den Verkauf des Geländes zu regeln.

Bereits zwei Tage später unterzeichneten Bürgermeister Joachim Kandels, Landrat Dr. Joachim Streit und die Vertreter des BIMA-Vorstandes den Letter of intent im Rathaus der Stadt Bitburg.

Nach einer weiteren öffentlichkeitswirksamen Werbeaktion zum Beda-Markt trägt die Verwaltung nun die einzelnen Elemente der Bewerbung zusammen, so dass Bitburgs Bewerbung zur Landesgartenschau 2022 pünktlich zum Abgabetermin 31. März 2016 bei der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz mit Sitz in Bad Kreuznach vorliegen wird. Eine Entscheidung fällt wohl bis Mitte/ Ende Juni diesen Jahres. Bis dahin bleibt es auf jeden Fall spannend.

Alle Informationen zur Bewerbung Bitburgs finden Sie auf den Internet-Seiten http://www.bitburg.de oder http://www.bitburg-macht-zukunft.de , viele davon wie z.B. der Konzeptentwurf, als pdf zum Herunterladen.

Bürgermeistersprechstunde

Als zusätzliche Möglichkeit, ein persönliches Gespräch mit ihm zu führen bzw. ihm persönliche Anliegen vorzutragen, bietet Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt eine Sprechstunde an.

Die nächste Bürgermeistersprechstunde ist terminiert auf


Dienstag, 05. April 2016, 07:00 bis 09:00 Uhr
Rathaus, Büro des Bürgermeisters.

Vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Selbstverständlich können alle Bürgerinnen und Bürger nach vorheriger Terminabsprache mit dem Vorzimmer auch zu anderen Zeiten ein Gespräch mit dem Bürgermeister führen. Die monatliche Bürgermeistersprechstunde ist ein zusätzlicher Service für die Bevölkerung der Stadt Bitburg.

Sitzungstermine im April 2016

Montag, 04.04.2016, 17:00 Uhr – Ältestenrat
Mittwoch, 13.04.2016, 17:00 Uhr – Ausschuss für Bau, Wirtschaft und Verkehr
Dienstag, 19.04.2016, 17:00 Uhr – Hospitalausschuss
Donnerstag, 21.04.2016, 17:00 Uhr – Hauptausschuss
Dienstag, 26.04.2016, 17:00 Uhr – Werksausschuss
Donnerstag, 28.04.2016, 17:00 Uhr – Stadtrat
Freitag, 29.04.2016, 18:00 Uhr – Maifeier

Für Parker gilt: Auch der Samstag ist ein Werktag

Wie die städtischen Politessen immer wieder feststellen müssen, scheinen manche Kfz-Fahrer davon auszugehen, dass auf den öffentlichen Parkplätzen in Bitburg der Samstag nicht mehr als Werktag gilt.

Da dies in der Vergangenheit des Öfteren zu Irritationen führte, weist die Stadtverwaltung nochmals ausdrücklich darauf hin, dass

1. der Samstag für das Parken auf den öffentlichen Parkplätzen als gewöhnlicher Werktag gilt,

2. die Parkzeitbegrenzung auf den öffentlichen Parkplätzen deshalb wie an allen anderen Werktagen gilt und

3. für die gebührenpflichtigen Parkplätze auch an Samstagen ein Ticket in den bereitgestellten Automaten gelöst werden muss.

Bei Verstößen ist die Stadt gezwungen, entsprechende Bußgelder zu verhängen.

Aus dem Stadtarchiv: „Wenn ich doch gewusst hätte, wie dieses Commis Leben wäre!“

Berichte des Bitburger Rekruten M. Molitor aus der Koblenzer Garnison 1857

Moritz Molitor aus Bitburg, Sohn des Schieferdeckers Johann Josef Molitor (1799 – 1884), berichtet in seinen Briefen aus der Koblenzer Garnison sehr ausführlich über das Leben in der Kaserne. Glücklich scheint er dort nicht gewesen zu sein. Er schreibt von Heimweh, von Hunger und hartem Drill:
„Wenn ich doch gewusst hätte zu Haus, wie dieses Commis Leben wäre…Man hat nicht immer etwas zu essen, wenn man auch recht hungrig ist. Sogar des Abends wird noch auf den Zimmern exerziert mit Schwenkungen und Griffen mit dem Gewehr und zuletzt bis wir uns zum Schlafen niederlegen wird noch alles ganz blank geputzt für morgens und da darf das geringste nicht fehlen…. In der letzten Zeit hatten wir einen (Unteroffizier) mit Namen Wolfers, hatte diesen Namen auch nicht umsonst, denn es ist auch ein Wolf im höchsten Grad, geschlagen hat er wie ein Pferd, gestoßen wie ein Ochs und die Zähne von Geifer gewiesen wie ein grimmiger Wolf, doch hat er sich keinmal Gott sein Dank an mir vergriffen, sonst wäre es auch schlimm hergegangen, denn der Satan hatte mich auch schon ziemlich weit, so dass ich schon auf das Äußerste gefasst war. Jetzt haben wir aber einen anderen, dieser hatte auch schon einen Rekruten beim Halse, wenn er mich nur nicht dabei nimmt.“
P.N.

Abb. Kopie der Farator-Inschrift an einem Gebäude in der oberen Hauptstraße (Foto: W. Krämer)

4 – Woher kennt man den römischen Namen von Bitburg?

Liebe Bitburger Bürgerinnen und Bürger,
Bitburg hieß zur Römerzeit „Beda“. Der Name lebt auch heute noch in der Stadt weiter, z. B. im Haus Beda und der Bedastraße. Die genaue Bedeutung von „Beda“ ist umstritten. Aber woher kennt man überhaupt diesen Namen?


In der vorherigen Folge unserer Artikelserie haben wir Ihnen die Peutinger-Tafel vorgestellt. Dort ist im Abstand von 12 Leugen (gallische Maßeinheit) von Trier aus gesehen ein Ort „Beda“ verzeichnet. Diese 12 Leugen entsprechen ca. 27 km und damit etwa der Entfernung zwischen Trier und Bitburg.
Auch in einem weiteren antiken Reisehandbuch, dem „Itinerarium provinciarum Antonini Augusti“, ist Bitburg nachgewiesen. Dieses Handbuch geht auf eine Vorlage aus der Regierungszeit des römischen Kaisers Caracalla zurück. Caracalla regierte von 211–217 n. Chr. Das Reisehandbuch unterscheidet 17 Hauptstrecken im römischen Reich und listet auch den „Beda vicus“ auf. Vicus ist lateinisch und bedeutet: Dorf, Gehöft, Siedlung oder auch Stadtviertel.
Der Name ist aber auch auf Inschriften aus Bitburg selbst zu finden. Die Inschriften werden wir in den kommenden Ausgaben noch genauer vorstellen. Im Rheinischen Landesmuseum Trier können Sie die Inschriften in der Dauerausstellung im Original sehen. In der Hauptstraße in Bitburg ist eine Kopie der sogenannten Farator-Inschrift aufgehängt. Hier sind in der 5. und 6. Zeile die „vikani Bedenses“, also die Einwohner der Siedlung Bitburg genannt.


Näheres zur sprachlichen Herleitung des Namens Beda und zum Weiterleben im Mittelalter können Sie nachlesen in: J. Hainz/F. Pauly/R. Hillen/H. Schroer/P. Neu, Geschichte von Bitburg. Ortschroniken des Trierer Landes 11 (Trier 1965) 13–24. Sie finden das Buch z. B. in der Städtischen Bücherei Bitburg.

Energietipp: Fenstertausch – Glas oder Rahmen?

Fenster sind Schwachstellen der thermischen Gebäudehülle, leider ist ihr Austausch mit erheblichen Kosten verbunden. Da eine solche Investition in der Regel nur alle 25 bis 30 Jahre gemacht wird, sollten Fenster des neuesten technischen Stands verbaut werden. Ein niedriger Wärmeverlustwert ist auch entscheidend für die Wohnbehaglichkeit.

Den besten Wärmeschutz bietet derzeit die Dreischeibenwärmeschutzverglasung. Gegenüber herkömmlicher Isolierverglasung verschafft sie einen etwa 70 Prozent besseren Wärmschutz. Entscheidend für die Energieeinsparung ist auch die Wärmedurchlässigkeit des Rahmens und des Randverbunds der Glasscheiben, denn der Rahmen hat meist schlechtere Dämmwerte als die Verglasung. Bei der Wahl der Fenster entscheidet daher der berechnete Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters, Uw (w steht für englisch: „window“).

Fenster müssen dicht schließen und luftdicht eingebaut werden, sonst „zieht“ es trotz Wärmeschutzverglasung durch Dichtungen und Fugen. Das Einbringen von Montageschaum in die Fugen zwischen Rahmen und Mauerwerk reicht nicht aus – der Rahmen muss luftdicht mittels Klebe- und Dichtbändern in der Leibung verklebt sein.

Reicht das Geld für neue Fenster nicht, sind auch Verbesserungen bei vorhandenen Fenstern, wie der nachträgliche Einbau einer Dichtung oder bei gut erhaltener und energetisch akzeptabler Rahmensubstanz der Austausch der Verglasung machbar. Allerdings sollte dann überprüft werden ob der Rahmen ausreichend luftdicht eingebaut ist. Eine individuelle Beratung zur Auswahl der Fenster und Fördermöglichkeiten erhalten Ratsuchende im persönlichen Gespräch mit Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nach telefonischer Voranmeldung.

Der Energieberater hat am Donnerstag, den 07.04.16 von 13.30 – 18.00 Uhr Sprechstunde im Rathaus in Bitburg, Rathausplatz. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter: 06561-6001-321.

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:

Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei)

montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,

dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

Mein Weg nach oben- auf den Petersplatz in Bitburg

Geboren wurde ich in England. Dort war ich eine von vielen tausend Telefonzellen. Irgendwann wollte man mich in meiner Heimat nicht mehr haben. Als Telefonzelle hatte ich ausgedient. Man fand mich zu altmodisch! Ich wurde also von meinem Platz entfernt und kam zunächst in eine Sammelstelle, gemeinsam mit vielen anderen Leidensgenossinnen. Man wollte uns sogar verschrotten!


Vor diesem Schicksal rettete ein Unternehmer aus Bitburg mich und 24 weitere Zellen. Doch auch er hatte zunächst keine Verwendung für uns. Als dann ein Kommunalpolitiker aus Bitburg eine von uns in seinen Garten stellte, fanden es ebenfalls andere Leute auf einmal schick, eine englische Telefonzelle zu besitzen.
Die Bitburger Buchpaten hatten sich was Besonderes für mich ausgedacht. Sie wollten mich umgestalten und eine Bücherzelle aus mir machen. Also hieß es für mich noch einmal: Umziehen!
Und zwar in eine riesige Halle auf dem Flugplatzgelände. Bald tauchten die ersten Besucher in Arbeitsklamotten auf und es ging mir buchstäblich an den Kragen: Schrauben raus, Fensterrahmen raus, Tür aushängen, kaputte Scheiben entfernen.
Dann beraubte man mich durch Schmirgeln und Schleifen meiner schönen roten Farbe. Gott sei Dank hatte ich während der Woche Zeit mich zu erholen! Denn die Männer und Frauen tauchten meistens an den Wochenenden auf. Manchmal fluchten sie sogar über mich und meine englischen Schrauben und meinen Körper aus Gusseisen.
Und eines Tages war es dann soweit. Sie kamen mit Farben an, die ich noch nie an mir gesehen hatte: Lila, grau und grün. Die Buchpaten meinten, ich könne nur eine Lesevilla werden, wenn ich in den Farben ihres Logos angestrichen würde.
Aber das Schicksal schenkte mir noch ein wenig Aufschub. Denn es war so kalt, dass sie mit Farbe und Silikon nicht weiterarbeiten konnten.
Doch auch diesmal fand sich eine Lösung. Wieder ein Umzug! Diesmal in den Bauhof. In der warmen Halle gefiel es mir ausgesprochen gut. Leider durfte ich nicht lange bleiben. Kaum war ich fertig, hieß es: Ab auf den Petersplatz. Eine Stunde lang hing ich am Haken eines Krans. Ich sah es den Buchpaten an: Sie hatten Angst um mich! Doch dann war es geschafft: Man ließ mich vom Haken und gleich darauf wurde ich eingerichtet. Regale wurden befestigt und die Bücher eingeräumt.
Dann wurde es dunkel und ich sah nur noch lila. Man verpackte mich als Geschenk! Das durfte der Bürgermeister am Bedamarkt dann auspacken. Er lobte mein Aussehen und die Arbeit der Bitburger Firmen und der sehr aktiven Buchpaten!
In der Zwischenzeit habe ich noch mehr Lob zu hören bekommen. „ Tolle Idee“ und „ Schön, dass es so was nun auch in Bitburg gibt“ und „Das ist ja ein echter Hingucker“. Und viele Besucher hatte ich auch schon! Und sogar ein Lied wurde auf mich und meine Retter gedichtet! Am besten gefiel mir die Strophe:
O wie toll, grandios,
die Villa sie ist ganz famos.

Damit das so bleibt, wünsche ich mir viele Besucher, die sich gut um mich kümmern. Wir sehen uns hoffentlich regelmäßig am Petersplatz!


Ihre Lila Lesevilla
Auch zu finden im Internet unter: bitburger-buchpaten.de

Instandhaltungsarbeiten im Bahnhof Erdorf

Die Deutsche Bahn AG beabsichtigt in den beiden Nächsten von Mittwoch, 6. April, bis Freitag, 08. April 2016 unaufschiebbare Instandhaltungsarbeiten durchzuführen. Gearbeitet wird in der Zeit von 20:00 Uhr bis 06:00 Uhr auf dem Gelände des Bahnhofes Bitburg-Erdorf.

Die Maßnahmen sind zur Aufrechterhaltung der sicheren Betriebsdurchführung dringend erforderlich.

Hierbei kann es zur Lärmbelästigung für die Anlieger in diesen Bereichen kommen. Die Deutsche Bahn AG bittet um Verständnis für die Durchführung der Arbeiten.

Quaderstein gibt weiterhin Rätsel auf

Eines der letzten Rätsel der Menschheit bleibt vorerst noch ungelöst.
Werner Rausch hat vor vielen Jahren, etwa 50m vor der Eisenbahnbrücke, einen ca 2 Tonnen schweren Sandsteinquaderblock in der Kyll entdeckt und ihn immer bei Niedrigwasser etwas angehoben, um ihn später für sich zu bergen. Doch dann entschied er sich dazu, ihn Peter und Peter jr. Ewen zu überlassen. Die beiden haben dann diesen Stein 2015 unserem Stadtteil geschenkt. Der Trierische Volksfreund berichtete über die rätselhafte Geschichte eines Steins in der Ausgabe vom 10.07.2015.


Peter Herbertz hatte sich vor Jahren die Mühe gemacht und alle Einträge über Erdorf in dem „Bitburger Kreis- und Intelligenzblatt“ und „Bitburger Kreisblatt „ ( erschienen von 1849 bis 1941 ) zu dokumentieren. Bei der Durchsicht ist nun folgender Eintrag vom 24.10.1908 gefunden worden:
„ Die durch die Bahnhofserweiterung notwendig gewordene Kyllverlagerung ist heute soweit fertiggestellt worden, dass die Kyll in ihr neues Bett eingeleitet werden konnte. Als hierbei das Wasser in dem alten Kyllbett abgelaufen war, konnte man die Fische mit den Händen greifen. Durch die gegenwärtige bestehende Fischschonzeit durften dieselben jedoch nicht gefangen werden, sondern mussten in die neue Kyll eingesetzt werden. Das neu geschaffene Flussbett ist über 500 m lang und macht durch die elegante Krümmung sowie durch das gleichmäßige Gefälle und die solide Uferbefestigung einen guten Eindruck. Bei den Ausschachtungsarbeiten zu dem neuen Kyllbett fand man am oberen Teil eine Menge regelmäßig behauener Sandsteinquader, welche von einer früheren Brücke herrühren, die oberhalb Erdorf gestanden haben soll. Mit der Zeit und durch Überschwemmungen sind die Quadern vom Fluße weitergeführt worden“.
Somit dürfte auch klar sein, dass der geschenkte Sandsteinquaderblock nicht von der Eisenbahnbrücke ( erbaut ca 1909) und auch nicht aus der 1945 gesprengten Kyllbrücke stammt.

Werner Becker

Stahl hat jetzt ein Logo!

Auch wenn es Stahl schon lange gibt: Ein Logo gab es bisher scheinbar nicht. Klar, es geht sicherlich auch ohne, aber es ist doch gut, ein optisches Zeichen der Wiedererkennung zu haben. Die Idee zur Gestaltung eines Logos kam vom Ortsvorsteher Willi Heyen. Im Logo erkennbar sein sollte der Ursprung und die Geschichte von Stahl. Als wesentliche Elemente zeigt das Logo den römischen Ursprung, dargestellt mit dem Kapitell. Ebenso wenig durfte die Darstellung des Mühlrades fehlen, da es in Stahl einige Mühlen gab. Nach zahlreichen Entwürfen und verschiedenen Varianten hat man sich auf diese Version geeinigt. Der Dank gilt dem Grafikdesigner, der geduldig die Änderungswünsche umgesetzt hat, aber auch dem Ortsvorsteher von Mötsch, Heiko Jakobs, der sowohl den Kontakt vermittelt als auch selbst einige Ideen eingebracht hat.

Michael Schmitz

1. Vorsitzender – Dorf- und Förderverein Stahl e.V.

Aktion „Saubere Landschaft“ in Stahl

Die Aktion „Saubere Landschaft“ wird in Stahl am Samstag, 09.04.2015 durchgeführt. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr beim Gemeinschaftshaus. Hierzu sind alle Erwachsenen und Kinder eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. „Geputzt“ wird nicht nur die Landschaft, auch die Straßenschilder und die Straßennamensschilder werden gereinigt.

Im Anschluss sind alle Helferinnen und Helfer zum gemeinsamen Mittagessen in der Grillhütte eingeladen.

Michael Schmitz
1. Vorsitzender – Dorf- und Förderverein Stahl e.V.

Verkauf von Fundsachen im Rathaus der Stadt Bitburg

Vom Fundbüro der Stadt Bitburg werden am

Donnerstag, den 07. April 2016,
um 14.30 Uhr, im großen Sitzungssaal
des Rathauses in Bitburg

verschiedene Fundsachen wie Uhren, Modeschmuck, Handtücher, Badetücher, Badebekleidung, Badeschuhe, Schwimmhilfen, Bekleidung u. a. verkauft.

Alle Interessenten sind herzlich willkommen.

Termine/Veranstaltungen im April 2016 in Erdorf

02.04.2016 Aktion Saubere Landschaft
Treffpunkt:13:30 Uhr am Bürgerhaus

05.04.2016 Arbeitsbesprechung Ortsbeirat – nichtöffentlich

06.04.2016 offizieller Spatenstich im Neubaugebiet „Auf der Acht“
Beginn: 16:00 Uhr

06.04.2016 Heimspiel TTC Erdorf gg. TuS Mötsch
Beginn 19:00 Uhr im Bürgerhaus

10.04.2016 Kommunionsfeier in Erdorf
9:00 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche St. Laurentius

13.04.2016 Heimspiel TTC Erdorf gg. SSV Pronsfeld
Beginn 19:00 Uhr im Bürgerhaus

14.04.2016 Seniorentreff
Beginn: 14:30 Uhr im Bürgerhaus – Veranstalter: Frauengemeinschaft

16.04.2016 Willkommens- und Begegnungscafe für Flüchtlinge und Bevölkerung
Beginn: 14:30 Uhr im Bürgerhaus – Veranstalter: kirchliches Netzwerk Flüchtlingshilfe Bitburg

24.04.2016 Wanderung „Rund um Erdorf“
Treffpunkt: 14:00 Uhr an der Pfarrkirche – Veranstalter: Wandergruppe der Spfr. Kylltal Erdorf


26.04.2016 Spielenachmittag „Gemeinsam spielen, erzählen und Spass haben“
Beginn: 14:30 Uhr im Bürgerhaus – Veranstalter: Frauengemeinschaft Erdorf

30.04.2016 Maifeier
Beginn: 17:00 Uhr am Bürgerhaus – Ausrichter: Schlepperfreunde Erdorf

Über עיתונאי מומחה אחים הרב לוי הישרדות

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