Auf breiter Linie versagte Deutschland 15 Jahre – der Fall Peggy K

Achim-Levi-IsraelAchim Levi. Vor etwa 15 Jahren verschwindet die kleine Peggy K. spurlos. Umfangreich habe man ermittelt und gesucht, mögliche Täter seien gefunden wobei ein möglicher Täter schlicht weg zu Unrecht verurteilt wurde, Gutachter mit absurdesten Gutachten gaben sich ein Stelldichein und ein Fehlurteil folgte dem nächsten.

15 Jahre nach dem Verschwinden von Peggy finden Waldbesucher einige Kilometer vom Wohnort von Peggy ihre sterblichen Überreste.

Man darf es sicherlich als Fakt auslegen das ein mögliches Verbrechen vorliegt. Ebenso als Fakt darf dargestellt sein das über 15 Jahre mindestens ein Täter zur Tat schweigt. Man lässt ein kleine Kind das womöglich als Opfer einer grausigen Straftat wurde wie Müll in einem Wald liegen. Offensichtlich hat man auch über 15 Jahre nie so wirklich intensiv nach Peggy gesucht. Wilde Gerüchte im Web und nette Bilder zur Suche tragen kaum etwas zum Auffinden bei. Man muss sich schon intensiv auf die Suche begeben.

Im Fall der Vermissten und nach 7 Jahren tot angefundenen Tanja Gräff waren wir über Jahre hinweg teilweise wieder und wieder in gleiche Gebiete am suchen. Natur verändert sich und was du im Sommer nur schwer sehen kannst das kannst du womöglich im Winter besser sehen. Es gibt auch Gebiete die wahrlich viel Kraft und Ausdauer erfordern und mit Sicherheit ist eine Suche oft sehr schwer. Hinzu kommt ein Aspekt der oft vergessen wird – es besteht bei der Suche immer die Option das man Mitten in einem verbrechen steht was bedeutet das du womöglich auch einem Täter begegnen kannst. Wenn dieser schon einmal gemordet hat dann besteht die Gefahr das er/sie es wieder tut und du selbst Zielscheibe einer Tat werden kannst.

Hinzu kommst du in die Mühlen der Polizei und Justiz die wie man im Fall Peggy sehen kann, oft auf abenteuerliche Wege ist.

Dann wäre da noch der Aspekt das du auf den vermissten treffen kannst. Tote anzusehen kann grausig sein. Aber auch auf lebende Vermisste zu treffen ist oft schwer was zum Beispiel der Fall Natascha Kampusch belegen kann.

Nicht nur das Opfer sondern auch den Helfern ja sogar scheinbar völlig Unbeteiligten kann da Leben zur Hölle gemacht sein. So kann sich heute die Suche nach vermissten in Deutschland gestalten. Der Fall Lolita B. aus Bitburg kann hinzu noch belegen das selbst wenn du den richtigen Täter stellt dieser als salopp völlig freier Mann aus dem Justizgebäude spaziert.

Und trotz all diesem Übel das Deutschland Menschen antut bleibt zu sagen das man stets nach Vermissten suchen sollte.

Über עיתונאי מומחה אחים הרב לוי הישרדות

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