Die Türkei auf den Weg in die Diktatur

cropped-IMG_070316_065757.jpgAchim Levi. Nachdem wohl eine Vielzahl an Menschen erkannt haben das der tütkische Pseudo Präsident Erdokan mehr Diktator als Präsident sein mag, versuchte man per Putsch da mögliche Übel zu beseitigen. Womöglich aber misslang der Putsch.

Was danach kam zeugt mehr als weniger von den Zeichen einer Diktatur. Militärs wurden abgesetzt, über 3000 Richter seien ihrer Ämter enthoben. Alles was in einer Demokratie wichtig scheint wird nun ausradiert und womöglich werden die so frei gewordenen Posten mit Ergokan Anhänger besetzt.  Es war weniger verwunderlich das sich die Deutsche Bundeskanzlerin Merkel hinter Erdokan stellte denn da heutige Deutschland mag womöglich da Paradebeispiel einer Pseudo Demokratie sein.

Ein Putsch darf durchaus als eine kriegsähnliche Lage angesehen sein doch wie im damaligen Jugoslawien Krieg so auch jetzt in Sachen Türkei scheinen viele Leute die Lage einfach zu verkennen. Sehr fragliche Reaktionen kamen so wie das Stunden nach dem Putsch die „Air Berlin“ wieder beliebte Urlaubsorte anfliege. Urlaub trotz Krieg – solche Bilder kennen wir aus dem Jugoslawien krieg. Wie können Menschen darauf pochen Urlaub machen zu wollen, womöglich im Gutglauben sie seien von Bomben und Granaten verschont.

Wer jetzt noch in dem Chaos fehlt sind die stupiden Chaoten des IS. Aber womöglich unterstützt dieser Verein diesen Pseudo Präsidenten Erdokan denn gerade in der Türkei in einer Art Schein Demokratie lassen sich doch die besten Terror Zellen bilden zumal sich dort der Islam auch mehr und mehr vergewaltigen lässt.

Hauptsache wird aber sein da dieser Ergokan an seiner Macht bleibt, die Leute wieder Urlaub machen und die Menschenrechte schlicht weg dabei verloren gegangen sind. Ja und so ein Land mit so einem Machthaber will in die EU. Wie schön das die Briten erkannt haben das die EU schon lange nichts mehr bringt.

Pressemeldung der DPA 16.7.16:

Air Berlin fliegt wieder nach Antalya

Berlin (dpa). Nach dem Putschversuch in der Türkei haben einige Airlines die Flüge in die Urlaubsregion Antalya wieder aufgenommen. Air Berlin habe sich dazu entschieden, die Flüge bis auf Weiteres durchzuführen, sagte ein Sprecher. Auch der Ferienflieger Condor fliegt planmäßig Ziele in Urlaubsregionen an. Die ersten Flüge der zum Reisekonzern Thomas Cook gehörenden Airline seien am Morgen gestartet, sagte ein Konzernsprecher. Etwa drei Viertel der gebuchten Passagiere hätten die Reise angetreten.

Zehn Mitglieder am hohen Gericht in Ankara festgenommen

Istanbul (dpa). Nach dem Putschversuch in der Türkei sind zehn Mitglieder des türkischen Staatsrats in der Hauptstadt Ankara festgenommen worden. Ihnen werde Unterstützung des Putsches vorgeworfen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Ob es sich bei den Festgenommenen um Richter oder Staatsanwälte handelt, war zunächst unklar. Der Staatsrat ist eines der obersten Gerichte in der Türkei. Das türkische Parlament hatte erst kürzlich für eine umstrittene Justizreform gestimmt, die auch den Staatsrat betrifft.

Fast 3000 Richter nach Putschversuch in der Türkei abgesetzt

Istanbul/Ankara (dpa) – Nach dem Putschversuch in der Türkei sind laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu 2745 Richter abgesetzt worden. Zudem seien fünf Mitglieder des Hohen Rats der Richter und Staatsanwälte in Ankara vom Dienst entbunden, meldete Anadolu. Gegen sie liefen Ermittlungen, hieß es zur Begründung.

Merkel verurteilt Putschversuch in der Türkei «aufs Schärfste»

Berlin (dpa). Kanzlerin Angela Merkel hat den Putschversuch in der Türkei «aufs Schärfste» verurteilt. Es sei tragisch, dass so viele Menschen diesen Putschversuch mit dem Leben bezahlt haben, sagte Merkel in Berlin. Das Blutvergießen in der Türkei müsse jetzt ein Ende haben. «Es ist und bleibt das Recht des Volkes, in freien Wahlen zu bestimmen, wer es regiert. (…) Panzer auf den Straßen und Luftangriffe gegen die eigene Bevölkerung sind Unrecht».

Berichte über Lynchjustiz an Putschisten in der Türkei

Istanbul (dpa). Während des Putschversuchs in der Türkei sollen nach unbestätigten Berichten womöglich Soldaten gelyncht worden sein. Auf einem Video, das wohl auf einer der Bosporus-Brücken aufgenommen wurde, ist ein Soldat zu sehen, der blutüberströmt auf dem Boden liegt. Derjenige, der das Video aufnimmt, sagt auf Türkisch: «Vier haben wir umgebracht, jetzt sind wir beim fünften. Hund!» Schüsse sind zu hören. Das Video wurde via Twitter verbreitet. Die dem Militär nahestehende Zeitung «Sözcü» berichtete, ein aufgebrachter Mob habe einem Soldaten in Istanbul die Kehle durchgeschnitten.

Über עיתונאי מומחה אחים הרב לוי הישרדות

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