Aktuelle Meldungen aus Bitburg 05 August 2016

cropped-IMG_070316_065757.jpg10. Bitburger Autofestival und Gäßestrepperfest

– Am 1. September-Wochenende ist viel los in Bitburg

Ein Wochenende voller Musik, Unterhaltung sowie zahlreichen weiteren Attraktionen erwartet die Bitburger und Gäste unserer Stadt am 03. und 04. September 2016.

Gäßestrepperfest

Unter Federführung des Gewerbevereins hat die Taufgemeinschaft „De Beberiger Gäßestrepper“ für Samstag, den 03. September 2016, wieder ein buntes Programm auf dem Petersplatz organisiert, das um 11:00 Uhr mit dem Männergesangverein Bitburg eröffnet wird.
Zu diesem Anlass wird Karli Bosse den Gäßestrepper-Orden als Kuchen im Format 2 x 1,5 Meter backen. Den dann wahrscheinlich weltgrößten gebackenen Orden können die Besucher natürlich auch genießen. Er wird ab 11.00 Uhr stückchenweise zugunsten von zwei sozialen Einrichtungen verkauft.

Ebenfalls mit dabei sind der Städtische Musikverein, das Akkordeon-Orchester, die Bitburger Volkstanzgruppe, die Beberiger Kameradschaft sowie der Turnverein Bitburg. Als Gäste komplettieren der Hansenorden St. Goar und die Gerolsteiner Stadtsoldaten das Feld. Zu diesem Anlass wird Gastwirt Louis Müller wieder ein besonderes „Gäßestrepper-Menue“ kreieren, das er seinen Gästen serviert.

Höhepunkt des Tages wird natürlich die Taufe verdienter Mitbürgerinnen und Mitbürger zu „echt Beberiger Jungen bzw. Mädchen“. Etwa gegen 16.00 Uhr startet auch wieder ein kleiner Festzug in der Trierer Straße zum Gäßestrepperbrunnen auf den Petersplatz. An der Spitze marschieren die Gerolsteiner Stadtsoldaten, dann kommt die Pferdekutsche mit den diesjährigen Täuflingen, gefolgt von echten und „nachgemachten“ Gäßen. Beberiger Kameradschaft, Männergesangverein, die Feuerwehrkapelle Matzen, die Volkstanzgruppe sowie die Mitglieder des Hansenordens St. Goar kommen ebenfalls mit. Und die Taufpatern um Karli Bosse sind mit ihrem Patermobil dabei.

Im Anschluss an die Taufe gibt es musikalische Unterhaltung mit den Fidelen Polkafreunden.

Autofestival und Bitburg-Classics

Ein außergewöhnliches Wochenende können auch wieder die Freunde der schnellen Flitzer und edlen Karossen erleben. Die Gemeinschaft der Autohändler lädt am 3. und 4. September zum 10. Bitburger Autofestival auf Merlick ein. Dort präsentieren die Händler ihre schicksten Modelle, natürlich kann auch das ein oder andere Schnäppchen gemacht werden und darüber hinaus gibt es ein attraktives Rahmenprogramm für Groß und Klein. Ein Höhepunkt wird natürlich das Oldtimer-Treffen „Bitburg-Classics“ sein, bei dem wieder zahlreiche Schönheiten vergangener Jahrzehnte vertreten sein werden.

Verkaufsoffener Sonntag

Richtig viel los dürfte dann am Sonntag, dem 04. September 2016, sein, wenn die Autohändler und der Bitburger Einzelhandel in der Innenstadt gemeinsam zum verkaufsoffenen Sonntag nach Bitburg einladen. Während die Autohändler auf Merlick zahlreiche Programmpunkte bieten, präsentiert der leistungsstarke Bitburger Einzelhandel sein Waren- und natürlich auch kulinarisches Angebot im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags von 13.00 bis 18.00 Uhr.

Kommen Sie nach Bitburg und feiern mit!

Bitburger Krammarkt am 12. August 2016

– Sperrung des Bedaplatzes ab 06:00 Uhr beachten – Benutzung der Parkhäuser empfohlen

Der nächste Krammarkt der Stadt Bitburg auf dem Bedaplatz findet statt am

Freitag, dem 12. August 2016, von 08:00 – 16:00 Uhr.

Zu diesem Anlass ist – wie gewohnt – der Bedaplatz ganztägig für parkende Fahrzeuge gesperrt. Erst wenn alle Marktbeschicker ihre Stände abgebaut und den Bedaplatz verlassen haben, darf dort wieder geparkt werden.

Alle, die den Bedaplatz zum Kurz- oder Langzeitparken nutzen, werden gebeten, die vorgegebenen Sperrzeiten zu beachten und ihr Fahrzeug bis spätestens um 06:00 Uhr zu entfernen. Im Übrigen empfiehlt die Stadt Bitburg allen Marktbesuchern mit PKW, ihr Fahrzeug im Parkhaus Annenhof oder Neuerburger Straße abzustellen. Von hier aus sind es nur wenige Schritte bis zum Bedaplatz.

Auskunft zum Markt selbst erteilt Marktmeister Andreas Dietz, Tel. 0160-94707220.

Bebauungsplan „Östlich des Bedaplatzes“ als Grundlage für die weitere Entwicklung im Stadtzentrum

Der Ausschuss für Bau, Wirtschaft und Verkehr der Stadt Bitburg hat den Vorentwurf für einen Bebauungsplan „Östlich des Bedaplatzes“ gebilligt und gleichzeitig der Erweiterung des Plangebietes um das jetzige Schottergrundstück zwischen Bedaplatz und Gartenstraße zugestimmt. Die Verwaltung wurde mit den weiteren Verfahrensschritten beauftragt, so dass eine weitere, elementare Grundlage für die Entwicklung in dem zentrumsnahen Bereich, in dem auch die Bit-Galerie entstehen soll, geschaffen wird.

Im zentrumsnahen Bereich zwischen Trierer Straße, Gartenstraße, Bedaplatz und Karenweg soll eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung über die Aufstellung eines Bebauungsplanes gesteuert werden. Schon heute gibt es dort eine Vielzahl an Nutzungen, große Freiflächen und sowie leider auch einige brachliegende Gebäude.

Bereits im Jahr 2011 fasste der Stadtrat deshalb den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich “Östlich des Bedaplatzes” als planungsrechtliche Voraussetzung für die Entwicklung der sogenannten “Bit-Galerie”.

Nach zahlreichen Varianten zeichnet sich nun eine endgültige Lösung für das Großprojekt ab. Hierzu hat es auch ein erforderliches Raumordnungsverfahren nach dem Landesplanungsgesetz gegeben, das eine maximale Verkaufsfläche von 12.000 qm vorschreibt. Der Vorhabenträger plant derzeit mit einer Verkaufsfläche von 7.000 qm und möchte schnellstmöglich mit dem Bau beginnen.

Dazu gibt es auch für das leere Schottergrundstück zwischen Bedaplatz und Gartenstraße ein großes Wohnbauvorhaben. Dieses Grundstück liegt bisher im Plangebiet „Südlich des Bedaplatzes“, soll aber sinnvoller Weise dem neuen Planbereich zugeordnet werden.

Die Verwaltung wird nun eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie auch eine frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durchführen.

Hecken an Gehwegen und Straßen rechtzeitig schneiden

– Behinderungen für Fußgänger und Straßenverkehr vermeiden –

Überall im Stadtgebiet und den Stadtteilen zieren Hecken und Sträucher die Grundstücke. Ein besonders üppiger Wuchs kann aber auch zu Ärger führen.

Deshalb bittet die Stadtverwaltung Bitburg alle Anlieger, auf deren Grundstücken Hecken wachsen, die in die angrenzende Straße oder den Gehweg hinein ragen könnten, ihre Gewächse rechtzeitig zurückzuschneiden.

Dies ist sowohl aus optischen als auch – und vor allem – aus sicherheitstechnischen Gründen erforderlich.

In den vergangenen Jahren kam es öfter vor, dass an einigen Straßen Fußgänger durch starken Heckenbewuchs die Gehwege nicht mehr gefahrlos nutzen konnten. Oder für Fahrzeuge war an manchen Kreuzungen ein gefahrloses Einbiegen in eine andere Straße nicht mehr möglich, weil Hecken die Sicht behinderten oder ein Verkehrsschild überwucherten.

Bei rechtzeitigem und regelmäßigem Schnitt können solche Beeinträchtigungen vermieden werden.

23. Bitburger Stadtlauf am 11. September 2016

Das Organisationsteam, mit dem Leiter Marco Fandel, plant den 23. Bitburger Stadtlauf. Viele anstehende Aufgaben werden auf die Helfer aufgeteilt, und in bewährter Manier wird alles vorbereitet. Da in den letzten Jahren die Teilnehmerzahlen erfreulicher Weise angestiegen sind, besonders viele Schüler und Jugendliche dazugekommen sind, werden auch immer mehr motivierte Helfer gebraucht.


Das Motto auch in diesem Jahr: „Ich bin dabei“. Die Erlöse werden für Sportangebote für Menschen mit Behinderung, z. B. Reiten, Schwimmen, Turnen usw. im Rahmen von „Gemeinsam aktiv“ unter der Leitung von Guido Kirsch verwendet.Start und Ziel ist in der Kölner Str. an der St. Martinschule. Für Teilnehmer und Besucher werden im Innenhof des Schlösschens Getränke und verschiedene Speisen sowie Kaffee und Kuchen angeboten.
Das Programm beginnt um 10.00 Uhr mit dem Bambinilauf, 10.10 Uhr 5300m Walking, 10.15 Uhr 1000m-Lauf, 10.30 Uhr 5000m-Lauf und um 11.15 Uhr der 10km Bitburger 0,0% Hauptlauf.
Infos und Anmeldungen im Internet unter http://www.stadtlauf-bitburg.de oder telefonisch unter 06561-96140.

Waschmaschine trifft Deutschkurse“

Endlich! Eine Plattform für den Eifelkreis, wo sich findet, was sich sucht…

Um die Arbeit mit Flüchtlingen zu unterstützen, haben Ehrenamtliche eine Internetseite erstellt, die allen Beteiligten in der Flüchtlingsarbeit helfen soll. Es handelt sich um eine trägerübergreifende und glaubensneutrale Plattform. Unter den Rubriken Angebote, Gesuche, Veranstaltung und Ansprechpartner finden Sie zum einen Gegenstände, die Flüchtlingen kostenlos zur Verfügung gestellt werden und zum anderen Zeitspenden, Termine und Ansprechpartner, die von Flüchtlingen genutzt werden können. Die „Initiative Bitburg für eine solidarische Welt e.V.“ hat dieses Internetangebot unter ihrem Dach aufgenommen. Unterstützung erhält die Gruppe auch durch das Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ Bitburg. Die Adresse lautet: www.fluechtlingshilfe-eifelkreis.de.


Die Internetseite ist ein virtuelles schwarzes Brett bei dem Privatpersonen und Organisationen anbieten, suchen und finden können. Es wird Angebot und Bedarf an Gegenständen deutlich. Zwischen Anbieter und Nachfragendem wird bei Interesse Kontakt hergestellt. Zusätzlich möchten wir Sie bei der Suche nach einem Ansprechpartner unterstützen, indem wir Daten von Ansprechpartnern einstellen.
Die Seite wird davon leben, dass möglichst viele Privatpersonen, Gruppierungen und Institutionen etwas veröffentlichen oder nachfragen. Besuchen Sie unsere Seite und sehen Sie nach, ob Sie ein Angebot oder wichtige Informationen beitragen können.

Sperrung der Hans-Lehnert-Gasse

Die Zufahrt der Hans-Lehnert-Gasse ist von der Hauptstraße her wegen der Aufstellung eines Leitergerüstes für die Dauer der Arbeiten, bis voraussichtlich 16.09.2016, für Fahrzeuge gesperrt.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung.

Energietipp: Den Keller im Sommer trocknen? – Vorsicht beim Lüften kühler Räume im Sommer

Es klingt erst mal einleuchtend einen feuchten Keller im Sommer durch warme Luft zu trocknen. Leider gelingt das nicht in jedem Fall und kann sogar zum gegenteiligen Effekt führen. Warme Luft kann viel Wasserdampf aufnehmen. Im Keller kühlt die Luft ab und die relative Luftfeuchtigkeit erhöht sich, da kalte Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann. An den kalten Wänden im Keller oder der Souterrainwohnung kann es dann sogar zu Bildung von Kondenswasser kommen, wie bei einer kalten Flasche die aus dem Kühl-schrank genommen wird. Aber auch ohne Tropfenbildung an den kühlen Wänden, kann es zum Wachstum von Schimmelpilzen kommen, wenn die Luftfeuchte für längere Zeit bei

80 % oder darüber liegt.


Das Lüften kalter Räume sollte in der warmen Jahreszeit besser in den kühleren Abend-, Nacht- oder Morgenstunden erfolgen. Am besten mit komplett geöffnetem Fenster. Der bessere Zeitpunkt feuchte Räume trocken zu lüften ist tatsächlich häufig der kalte, trockene Winter und nicht der Sommer mit warmer und feuchtigkeitsgeladener Luft.
Da die Luft in der warmen Jahreszeit bereits eine hohe relative Luft-feuchtigkeit hat, kann sie kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen. Der maximale Sättigungswert ist schnell erreicht. Im Winter hingegen ist die Luft draußen trockener als innen. Beim Lüften im Winter wird warme, feuchte Luft aus dem Innenraum durch trockene Außenluft ausge-tauscht. Die Frischluft erwärmt sich und nimmt die Feuchtigkeit der Wohnung oder des Kellerraums auf, bis sie wieder ausgetauscht wird. Über einen längeren Zeitraum wird der Raum so trockener.
Nicht immer können die erforderlichen Lüftungszeiten im Alltag einge-halten werden. Daher kann es in einigen Fällen praktischer sein, eine feuchtegeregelte Lüftungsanlage einzubauen, die dann lüftet, wenn die absolute Feuchte der Außenluft niedriger ist als die Feuchte der Raum-luft.
Eine ausführliche, individuelle Beratung erhalten Ratsuchende bei den Energieberaterinnen und Energieberatern der Verbraucherzentrale in einem persönlichen Beratungsgespräch. Beraten wird zu allen Fragen rund ums Heizen, Lüften und Energiesparen im Privathaushalt.

Der Energieberater hat am Donnerstag, den 18.08.16 von 13.30 – 18.00 Uhr Sprechstunde im Rathaus in Bitburg, Rathausplatz. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter: 06561-6001-321.

VZ-RLP


Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin:
Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei). montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

Fairer Handel Thema im Rahmen der Projektwoche

Jede Menge Spaß hatten die Schüler der Projektgruppe „Fußball“ der Realschule Plus unter der Leitung von Bernd May.


Im Vordergrund des Projekts stand natürlich das Fußballspielen im Stadion-Ost, allerdings widmete man sich neben dem Fußballplatz wichtigen Themen wie dem Fairen Handel. Hierbei haben sich die Schüler darüber informiert, wo und wie das „runde Leder“ hergestellt wird. In diesem Zusammenhang haben sie das Fairtrade-Siegel kennengelernt und erkannt, dass man mit dem Kauf von Fairtrade-Fußbällen (und natürlich auch andern Produkten) fairen Handel unterstützen kann. Jeder Einzelne kann auf diese Weise dazu beitragen, dass sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den Herstellungsländern nachhaltig verbessern.

Archäologie in Bitburg“ Teil 23 – Die Farator-Inschrift aus Bitburg

Liebe Bitburger Bürgerinnen und Bürger,

wir sind in dieser Serie bereits einmal kurz auf die „Farator-Inschrift“ eingegangen. Das Original steht im Rheinischen Landesmuseum Trier (Abb. 1), eine Kopie hängt an der Hauptstraße in Bitburg. Lateinische Inschriften sind sehr wichtig für die Archäologie. Sie geben direkten Einblick in das Leben zur Römerzeit. Aus Bitburg gibt es nur drei längere Inschriften: Die Theater-Inschrift, eine Inschrift für ein unbekanntes Gebäude (vielleicht auch das Theater) und diese Farator-Inschrift:

Umschrift:

IN H(onorem) D(omus) D(ivinae) NVM(inibus) AVGG(ustorum) FARA[to?]/

REM EXAEDIFICAVERVNT SVO IN[p]/

ENDIO IVNIORES VICI HIC COSI/

STENTES LOCO SIBI C[on]CESSO/

ET DONATO A VIKAN[is B]EDE/

NSIBVS DEDICATVM EFFEC/

TVM I[II ?] IDVS [Iu]LIAS IMP(eratore) D(omino)/

[n(ostro) Philippo] AVG(usto) ET TITIANO CO(n)[s(ulibus)]/

CVR[atoribus…]TIO ET SECVNDIO SECV[ro]

Übersetzung:

Zu Ehren des göttlichen Kaiserhauses und der Hoheit der Kaiser haben die hier vereinigten Jungmänner des Vicus einen Farator (?) gebaut, nachdem ihnen durch die Bürgerschaft von Beda ein Grundstück überlassen und geschenkt worden war. Geweiht nach Vollendung am 12. (?) Juli im Konsulatsjahr unseres Herrn, des Kaisers Philippus und des Titianus (245 n. Chr.) unter den Vorsitzenden …tius und Secundius Securus.

Zusatzinformation

Die Inschrift beweist, dass es im römischen Beda ein Jungmännerkollegium gegeben hat. Was genau ein Farator ist, ist bis heute nicht genau geklärt, weil der Begriff sonst nicht auf Inschriften vorkommt. Vielleicht war es ein Wachtturm oder Feuersignalturm. Möglicherweise war die Bauinschrift an dem vicuszeitlichen Turm Q angebracht (Abb. 2), der im 4. Jahrhundert in die spätrömische Kastellmauer integriert wurde. Am unteren Teil der Inschrift ist der Name des amtierenden Kaisers Philippus Arabs (Regierungsdaten 244–249 n. Chr.) und seines Mitkonsuls eingemeißelt. Dadurch weiß man, dass dieses Gebäude 245 n. Chr. errichtet wurde.

Abb. 1: Farator-Inschrift im Rheinischen Landesmuseum Trier

Abb. 2: Rekonstruktion des Turmes Q nach Modell Thiel u. a. 1995

Autoren: Ferdinand Heimerl, Marcus Thiel, GDKE/Rheinisches Landesmuseum Trier; Foto: Ferdinand Heimerl

Bitburg-Stahl


Der Ortsbeirat Stahl hat sich im ersten Halbjahr 2016 in insgesamt 4 Sitzungen mit nachfolgenden Themen beschäftigt und weitere Weichen für die Entwicklung des Stadtteils gestellt.

Zukunfts-Check Dorf
Am 28.01.2016 fand die Auftaktveranstaltung in Form einer Bürgerversammlung statt. Es haben sich insgesamt 20 Ortsbeirats-mitglieder sowie Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitarbeit in den drei Arbeitskreisen Dorfentwicklung, Tourismus und Umweltschutz und Soziales bereit erklärt. Die Arbeitskreise haben sich am 25.04.2016 konstituiert und danach mit den Erfassungsarbeiten für eine Bestandsaufnahme begonnen. Diese Bestandsaufnahme soll bis Ende Juli 2016 abgeschlossen sein. Bis Ende November werden ein Gebäude- und Bauflächenkastaster auf der Basis der erhobenen Daten sowie eine Potentialanalyse und ein Maßnahmenplan erstellt. Die Abschlussberichte der Arbeitskreise werden bis 31.01.2017 vorliegen. Die Vorstellung der Arbeitsergebnisse erfolgt in einer Bürgerver

sammlung im März 2017. Begleitet wird das Projekt von dem Projektleiter Zukunfts-Chek Dorf bei der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm, Andreas Heiseler.

Baumaßnahme Dorfgemeinschaftshaus
Die Rohbauarbeiten sind im wesentlichen abgeschlossen. Zur Zeit laufen die Sanierung der Außenhaut des Altbaues und die Installationsarbeiten für Elektro-, Wasser- und Heizungsanlagen. Mit dem Innenausbau wird in Kürze begonnen. Für die Außenanlagen ist eine Planung erstellt worden, die noch im Abstimmungsverfahren ist. Nach derzeitigem Stand kann davon ausgegangen werden, dass die Arbeiten noch vor Wintereinbruch abgeschlossen werden können. Die offizielle Einweihung des neuen Hauses ist für das Wochenende 30. April/1. Mai 2017 geplant. Sie soll verbunden werden mit einem Dorffest, das von allen Stahler Vereinen ausgerichtet wird.
Neben einer neuen Kücheneinrichtung wird in dem Gebäude auch eine moderne Thekenanlage mit Unterstützung der Bitburger Brauerei eingebaut. Für die Küche werden noch Sponsoren gesucht.

Gestaltung des Platzes in der Dorfmitte (Parkplatz Alte Dorfschänke)
Für die Folgenutzung des ehemaligen Parkplatzes mit Wirtschafts-gebäude werden im Ortsbeirat derzeit zwei Optionen diskutiert, und zwar a) die ursprüngliche Zielvorstellung der Gestaltung eines Dorfplatzes mit Nebengebäude als Gerätelager und b) die Schließung der Baulücke durch Herstellung der ehemals geschlossenen Häuserzeile im Sinne der Dorferneuerung. Für die letztere Variante soll im Rahmen einer puplic-private-partnership ein Investor gefunden werden. Bevor der Ortsbeirat sich für eine der Opitonen abschließend entscheidet, wird eine Vorentwurfsplanung mit Kosten-/Nutzenanalyse als Entscheidungshilfe erstellt , über die dann im Herbst d. J. beraten wird.


Ausbau der Verbindungsstraße Oberweiser Straße – Steinebrück / Anlegung eines Kreisverkehrsplatzes Stahler Weg-B 50
Die Umsetzung des Projektes Bestandsausbau Verbindungsstraße war für 2017 geplant. Da jedoch in 2016 mit dem Bau eines Kreisverkehrsplatzes an der Einmündung Stahler Weg/B 50 begonnen und voraussichtlich bis Ende 2017 abgeschlossen wird, kann das Projekt Verbindungsstraße Steinebrück erst in 2018 umgesetzt werden, weil diese Strecke während der Bauphase des Kreisels temporär als Umleitungsstrecke benötigt wird. Zur Zeit wird der Förderantrag vorbereitet, da für den Ausbau der Straße mit Nebenanlagen eine Förderung aus Landesmitteln in Aussicht gestellt ist.
Im Zuge der Anlegung des Kreisverkehrsplatzes muss aus Sicherheitsgründen die fußläufige Anbindung des Stadteils Stahl geändert werden. Vorgesehen ist, den Fußweg über die Straße Am Hahnenberg zur Heinrichsstraße zu führen. Der Ortsbeirat hat dieser Lösung zugestimmt mit der Forderung, dass die Herstellung der neuen Anbindung vor Beginn der Bauarbeiten für den Kreisverkehrsplatz erfolgt und der Fußweg Stahler Weg – Mühlenberg auf der westlichen Seite der B 50 bis zum Anwesen Simon fortgeführt wird.
Im Zuge des Ausbaues der Verbindungsstraße Stahl – Steinebrück ist geplant, eine fußläufige Verbindung vom Neubaugebiet Dellbach zu dieser Straße herzustellen, sofern die betroffenen Eigentümer einer solchen Maßnahme zustimmen.

Neues Friedhofskonzept
In der Sitzung am 21.03.2016 hat der Ortsgemeinderat der Umsetzung eines neuen Friedhofskonzeptes zugestimmt. Da der Bedarf an Wahlgräbern rückläufig ist und stattdessen für Urnengräber und Rasengräber Platz gebraucht wird, sollen die Friedhofsflächen entsprechend neu gestaltet werden. Außerdem werden im westlichen Bereich (neuer Friedhofsteil) Parkflächen angelegt. Die im Altbestand aufgelassenen Grabflächen werden künftig als Wahlgräber zugeteilt, damit weiterhin ein geschlossenes Bild der Anlage gewährleistet bleibt. Die Leichenhalle wird in Zukunft als Friedhofskapelle genutzt und nur noch in Ausnahmefällen für Aufbahrungszwecke freigegeben. Friedhofskapelle und Kriegerehrenmal werden in Zukunft vom Dorf- und Förderverein Stahl gepflegt.
Die Umgestaltung erfordert keinen hohen Kostenaufwand und soll bis Allerheiligen 2016 abgeschlossen werden.

Hochwasserschutzkonzept
Der Ortsbeirat hat sich dafür ausgesprochen, für die Ortslage Stahl mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz ein örtlichen Hochwasserschutzkonzept zu erstellen. Ziel dieses Konzeptes ist es, die Gefahrenpotenziale durch Hochwasser und Niederschlagswasser zu erfassen und präventive Maßnahmen in Form von Alarmplänen und privaten wie öffentlichen Schutzvorkehrungen zu treffen. Die Aufstellung des Konzeptes wird in 2017 unter Beteiligung der betroffenen Anlieger und interessierten Bürger erfolgen. Das Verfahren wird von einem Fachbüro moderiert. Zur Zeit laufen die Vorbereitungen zur Auswahl dieses Büros. Die mit der Erstellung des Konzeptes verbundenen Kosten werden durch das Land mit 90 v.H. gefördert. Das Konzept ist Voraussetzung für eine Förderung von evtl. erforderlichen wasserbaulichen Maßnahmen durch das Land Rheinland Pfalz.


Parksituation Stahler Weg
Der Ortsbeirat hat sich für die Verbesserung der Parksituation im Stahler Weg ausgesprochen. Von der Stadtverwaltung wurde ein modifiziertes Konzept erstellt, dass mit der Polizei abgestimmt und in Kürze umgesetzt wird. Es soll zunächst in einer Testphase bis Ende des Jahres erprobt werden, ehe die endgültige verkehrsbehördliche Anordnung erfolgt.

Sperrung des Wirtschaftsweges ehemalige LIO Nr. 5 (alte Oberweiser Straße)
Es wurde festgestellt, dass immer wieder PKW`s unberechtigt den Weg befahren, obwohl er nur für den Anliegerverkehr freigegeben und als Sackgasse ausgeschildert ist. Nicht selten werden von den Fahrzeugen illegal Müll und Grünabfälle abgeladen, die dann vom städtischen Bauhof wieder ordnungsgemäß entsorgt werden müssen. Deshalb hat sich der Ortsbeirat dafür ausgesprochen, diesen Weg – wie bei den Wegen Koppen und Heide – ebenfalls durch einen Poller abzusperren. Dies wird in Kürze erfolgen.

Gemeindestraßen Stahler Hügel/Neuenweg
Die Gemeindestraßen Stahler Hügel und Neuenweg wurden im Rahmen der Wiederherstellungsarbeiten nach der Verlegung von Glasfaserkabel durch die Telekom grundlegend saniert. Dadurch kann ein Ausbau dieser Straßen, der nach der vom Ortrsbeirat beschlossenen Prioritätenliste für die Jahre 2018/19 vorgesehen war, zu einem späteren Zeitraum erfolgen.

Kinderspielplätze Römervilla und Römerschmelze
Der Ortsbeirat hat ein Spielplatzkonzept verabschiedet, das als zentrale Spielplätze für den Stadtteil Stahl die beiden Anlagen Hammerwies (Römervilla) und Nimstal (Römerschmelze) festlegt. Die Namensgebung erfolgte auf einstimmigen Beschluss des Ortsbeirates. Die ansprechend gestalteten Namensschilder wurden inzwischen installiert. Nachdem der Spielplatz Römervilla teilweise in Eigenleistung modernisiert wurde, soll dies mit dem Spielplatz Römerschmelze im Jahre 2017 ebenfalls geschehen. Ein Gestaltungsvorschlag wird zur Zeit von der Stadtverwaltung erarbeitet.

Hinweisschilder
An den Ortseingängen Stahler Weg und Oberweiser Straße wurden neue Begrüßungsschilder mit dem Logo von Stahl aufgestellt. Die Schilder wurden von der Volksbank Eifel e.G. gestiftet.
Bei den Bodendenkmälern Römervilla, Römerschmelze und Frankengräber sollen in Abstimmung mit der Denkmalbehörde Informationstafeln aufgestellt werden. Hierfür werden noch Sponsoren gesucht.

Willi Heyen

Ortsvorsteher

Schiedsamt Bitburg

Schiedsamtsbezirk Stadt Bitburg

Bernd Quirin, Röntgenstraße 8,

54634 Bitburg, Tel.: 06561/4810

Stellvertreter:

Johann Plein, Mettericher Straße 11, Bitburg-Mötsch

Tel.: 06561-5207

Über ACHIM LEVI SURVIVAL RABBINER JOURNALIST

https://raymundmartini.wordpress.com , http://losangelesnewsone.wordpress.com
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